April

Am 10. April erblick­te unser ers­tes Foh­len das Licht der Welt. Das Stut­foh­len Lana von Gold­schmidt aus der Lavi­nia von Karo As. Die klei­ne macht ihren Voll­ge­schwis­tern alle Ehre.

Noch pünkt­lich in den April wur­de in der Nacht zum 30. April unser Hengst­foh­len Dorn­prinz von Le Che­va­lier aus der Dorn­feu­er von Acar­ten­an­go gebo­ren. Die außer­ge­wöhn­li­che Abstam­mung der Stu­te führ­te zur Anpach­tung der­sel­ben von Züch­ter Dirk Buchert. Acar­ten­an­go-Black Magic­boy-Modus xx ist das Blut, das die typ­vol­le Rapp­stu­te mit­bringt, hin­zu­kommt nun bei ihrem dies­jäh­ri­gen Hengst­foh­len Dorn­prinz von Le Che­va­lier das Blut Caval­lie­ri xx und des Ram­zes x (über Con­dus). Der äußerst kor­rek­te, typ­vol­le und bewe­gungs­star­ke Dorn­prinz unter­mau­ert ein­mal wie­der den alten Lehn­dorff­schen  Spruch im Gra­dit­zer Stu­ten­stall: „Blut ist der Saft, der Wun­der schafft.“

Mai

Ein Kind des Mais wur­de  Tar­ron, unser zwei­tes Le Che­va­lier-Hengst­foh­len aus der Ter­ra Danu­bia von Donau­fürst, das am 10. Mai auf die Welt kam. Traum­prinz lässt grü­ßen, aber nicht nur weil Ter­ra Danu­bia sei­ne müt­ter­li­che Halb­schwes­ter ist, son­dern weil ihr dies­jäh­ri­ges Hengst­foh­len Tar­ron sei­nem zur Zeit Schlag­zei­len brin­gen­den  ‚Onkel‘ in vie­lem ähnelt. Die ener­gie­ge­la­de­ne groß­an­ge­leg­te Galopp­a­de, der knie­be­ton­te Trab aber vor allem der ener­gi­scher Blick aus gro­ßen intel­li­gen­ten Augen erin­nern stark an sei­nen engen Ver­wand­ten in Frank­reich. Der Mut­ter­stamm der Ton­ga  von Masa­ni­ello xx ist sehr klein und wird fast aus­schließ­lich bei uns gepflegt und hat sei­nen Ursprung im Haupt­ge­stüt Tra­keh­nen.

Eine züch­te­ri­sche Rari­tät der Extra­klas­se ist der Licht­blick Sohn aus der Mona Lisa von Donau­fürst. Er wur­de in einer Voll­mond­nacht gebo­ren und so lag sein Name Mond­licht auf der Hand. Alles an ihm ist  groß, von den Kör­per­ma­ßen bis hin zum gro­ßen über­setz­ten Bewe­gungs­ab­lauf. Sei­ne schon jetzt erkenn­ba­re Spring­ver­an­la­gung wur­de ihm in die Wie­ge gelegt: Licht­blick TSF- Donau­fürst (Sokra­tes!) – Mar­ducPala­din x (Pan­chow II x) – Hans­aka­pi­tän und dann die müt­ter­li­che Fami­lie der Melis­se von Hydrant (Fürst zu Doh­na Schlobit­ten), deren zur­zeit ein­zi­ge zucht­ak­ti­ve Ver­tre­te­rin Mona Lisa ist.

Juli

Traum­prinz als Kan­di­dat für die nächs­ten Olym­pi­schen Spie­le nomi­niert“
„Nomi­nie­rung von Traum­prinz für die EM der Viel­sei­tig­keit in Polen“

Es ist für uns eine gro­ße Freu­de und erfüllt uns mit Stolz, wenn wir sol­che Nach­rich­ten aus Frank­reich erhal­ten. Dass es ein bedeu­ten­des Foh­len war, sah man schon gleich nach der Geburt, so dass Chris­ti­ne ihm den Namen Traum­prinz gab. Unse­re Hoff­nung war zunächst über ihn als letz­te Chan­ce im Man­nes­stamm die Linie des eins­ti­gen Tra­keh­ner Haupt­be­schä­lers Hir­tensang erhal­ten zu kön­nen. Noch dazu aus dem klei­nen Stu­ten­stamm der Ton­ga von Masa­ni­ello des Haupt­ge­stüts.
    

Traum­prinz‘ Weg soll­te ein ande­rer wer­den, den er ging über die Foh­len­auk­ti­on in Neu­müns­ter in die wei­te Welt. Sei­ne bis­he­ri­gen Kar­rie­re im Viel­sei­tig­keit­sport Frank­reichs unter der Kader­rei­te­rin Gwen­do­lin Fer, inzwi­schen im natio­na­len 3‑S­ter­ne-Bereich, las­sen uns den züch­te­ri­schen Ver­lust leich­ter ver­schmer­zen, denn der Wal­lach ist auf dem Weg ganz nach oben. Die letz­te Prü­fung in Sau­mur zeig­te ihn bei der Sie­ger­eh­rung auf dem 6. Platz, gleich hin­ter Micha­el Jung. Den 3. Platz die­ser stark besetz­ten Prü­fung bele­ge zum Bei­spiel Mark Todd. Wir wün­schen der Besit­ze­rin Isa­bel­le Mer­an­ger, der Rei­te­rin Gwen­do­lin Fer und natür­lich unse­rem Traum­prinz alles Gute und vor allem Gesund­heit auf dem wei­te­ren Weg, den wir mit gro­ße Span­nung beglei­ten wer­den.

Caber­net von Cous­teau und der Mar­jell­chen von Mar­duc heißt der klei­ne Hengst. Die Inzucht auf den Eli­tehengst Mar­duc ist nicht zu über­se­hen sowohl in der Auf­ma­chung, in der Bewe­gungs­ma­nier und auch in der Schim­mel­far­be.

Lao­li­na von Licht­blick und der Lao­la von Karo AS, nach Far­ben und Abzei­chen ganz der Vater. Im Tra­keh­ner Typ kaum zu über­tref­fen, muss sich Wuchs und Bewe­gung noch ent­wi­ckeln. Die Zeit wer­den wir ihr geben.

August

Wir vom Gestüt Ter­ra Nova haben ein paar Tage in Mar­bach erlebt, wel­che noch heu­te Gän­se­haut­fee­ling erzeu­gen. Unser Hengst Le Che­va­lier absol­vier­te unter sei­nem Rei­ter Andre­as Brandt eine so über­zeu­gen­de Leis­tung bei der Hengst­leis­tungs­prü­fung des ZSAA in allen Teil­be­rei­chen, dass er sie als Sie­ger beendete.Wir, die wir immer an unse­ren Hengst geglaubt haben, sind über­glück­lich. Wir erleb­ten dort unse­ren Le Che­va­lier so, wie wir ihn schon immer kann­ten, aus­ge­gli­chen, in sich ruhend aber bei Ver­lan­gen sofort leis­tungs­be­reit. Den Wesens­test zum Bei­spiel mit Flat­ter­bän­dern, Klap­per­do­sen, Regen­schir­men usw. absol­vier­te er, was den Rich­ter zu dem Aus­spruch „das ist ja eine coo­le Socke“ ver­an­lass­te. Auf der Gelän­de­stre­cke zeig­te er wie schon in Hei­de­krug, dass dies sein Metier ist. Im Frei­sprin­gen und Par­cour­sprin­gen wie­der­hol­te er sein Auf­tre­ten auf sei­ner Körung. Bra­vou­rös sowohl in der Manier wie auch im Ver­mö­gen absol­vier­te er die­se Prü­fun­gen.

Bei­de Fremd­rei­ter waren von sei­ner Rit­tig­keit begeis­tert: „Von dem mag man gar nicht absit­zen.“ Zu guter Letzt kam am Ende des 39 km Distanz­rit­tes der Aus­spruch sei­nes Rei­ters: „Mit dem könn­te ich bis Mos­kau rei­ten.“. Über allem wach­te mit der Uhr in der Hand der Tier­arzt. Ich habe noch nie eine so gründ­li­che Anfangs­un­ter­su­chung (Hufe mit der Huf­zan­ge abtas­ten, Beu­ge­pro­be, Atem- und Herz­fre­quenz, Augen­spie­ge­lung usw.) noch eben­so gewis­sen­haf­te Abschluss­un­ter­su­chung erlebt! Andre­as Brandt war noch nicht ganz abge­ses­sen, erreich­te uns  über Face­book eine Fül­le von Kom­men­ta­ren. Über­wie­gend freu­te man sich mit uns. Die weni­ger schö­nen Äuße­rung einer Per­son, die zum Teil unter der Gür­tel­li­nie ange­sie­delt waren und in ihrer fach­li­chen Qua­li­tät kei­ner­lei Niveau auf­wie­sen, möch­te ich dar­über­hin­aus nicht wei­ter erör­tern.

 

 

Wir möch­ten uns auf die­sem Weg für die über­wäl­ti­gen­de Flut der Glück­wün­sche bedan­ken und natür­lich bei dem Team Andre­as und Bian­ca Brandt, die in ihrer pro­fes­sio­nel­len Zusam­men­ar­beit zu beob­ach­ten, schon allein höchs­te Ach­tung abver­lang­te. Unser wei­te­rer Dank gilt dem hei­mat­li­chen Team, das den Stall ver­sorg­te und so uns für Mar­bach frei­stell­ten.
     Ich möch­te auf die­sem Wege noch etwas los­wer­den. Ich züch­te nun seit über 50 Jah­ren Tra­keh­ner. Lars Gehr­mann bezeich­ne­te mich in Neu­müns­ter als Tra­keh­ner-Urge­stein. Was mich damals zu den Tra­keh­nern trieb, war, das, was auch heu­te noch als Tra­keh­ner-Fami­lie hin­ge­stellt wird. Nur lei­der ist davon nicht mehr viel übrig geblie­ben. Hier in Mar­bach konn­te ich die­ses wie­der­fin­den. Man ging freund­schaft­lich mit­ein­an­der um, half sich gegen­sei­tig und es war kein nega­ti­ves Kon­kur­renz­den­ken zu erle­ben. Da unser Hengst nun beim ZSAA gek­ört ist, wün­sche ich mir, dass die­se frucht­ba­re Atmo­sphä­re die­sem Ver­band so erhal­ten bleibt.
     Le Che­va­lier ist nun wie­der zu Hau­se in Meck­len­burg, mampft zufrie­den sei­nen Hafer und ver­folgt aus sei­ner Box inter­es­siert  die Gescheh­nis­se auf dem Hof.

Dezember

Caber­net, kürz­lich prä­miert, prä­sen­tiert sich in Typ und Bewe­gungs­gü­te als zukünf­ti­ger Dres­sur­star. Über Vater Cous­teau und über sei­ne Mut­ter Mar­jell­chen auf Mar­duc inge­zo­gen ist Rit­tig­keit und Bewe­gung garan­tiert.
Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner